Club Puschkin Dresden

Einlass: 19 Uhr, Beginn: 20 Uhr

Datum: Freitag, 05. Dezember
Uhrzeit: 20:00 Uhr

Kategorie/n: → Konzerte

Eintritt: VVK: 24,90€ inkl. Gebühren

Support: Clinical Riot

Kay Lutter über Monomann: Bassisten sind schon seltsame Wesen. Sie stehen nicht gern im Mittelpunkt und genießen ihr Dasein stattdessen lieber im weniger ausgeleuchtetem Bereich der Bühne. Sie sind schüchtern, stets in sich gekehrt und verstecken ihr Talent genau deshalb hinter den 4- oder 5 Saiten ihres oftmals gering geschätzten Instruments. So auch der Protagonist Mike Bergner aus meinem Roman, der seinen plötzlichen Ruhm im viel zu kurzen Bluessommer zwar sichtlich genießt, trotzdem aber stets an sich selbst zweifelt. Auf der Suche nach der Freiheit ist der Weg das Ziel – diese Erkenntnis von Mike lässt lange auf sich warten, doch dann packt er seinen Bass, zieht in den Prenzlauer Berg nach Ostberlin und wird Mitglied der berühmt-berüchtigten Band MONOMANN.

MONOMANN existieren nur in meinem Roman „Bluessommer“, auch wenn es natürlich genügend Vorbilder gibt. Ich habe die Band deshalb erst 2018 für meine Lesereise zum Leben erweckt. Über Musik lesen und keine Musik dabeizuhaben, das war für mich einfach unvorstellbar! Doch wie schon in den 80ern, so entwickeln sich die Dinge auch heute noch weiter. Ich schreibe längst am nächsten Roman, während es MONOMANN immer noch gibt. Die Songs aus der Blues- und Hippiebewegung der 80er Jahre in der DDR, in denen wir mit langen Haaren um Hirschbeutel herumtanzten und dabei die filterlosen Karos nie ausgehen ließen, haben es uns angetan. Und mittlerweile sind sogar ein paar neue Songs entstanden. Mit dabei sind Brian Bosse, ehemals Sänger und Gitarrist der FREYGANGBAND, Albrecht Steinfort, seines Zeichens Schlagzeuger der Berliner Band UTE KABEL und mein Freund und Bandkollege Michael Rhein von IN EXTREMO.

Clinical Riot

Seit 2017 liefern Clinical Riot aus Dresden genau das, was moderner Rock’n Roll braucht:
Power, kompromisslose Riffs, treibende Grooves und eine durchsetzungsstarke Stimme, die sich durch dieses gewaltige Fundament schlägt.

Stilistisch irgendwo zwischen Black Sabbath, Soundgarden und Danzig, mischt die Band dreckigen Heavy-Rock mit Southern- und Blues-Vibes.

Live setzt die 5-köpfige Band auf eine klare Dynamik.
Ein tightes Fundament trifft auf eine starke, charismatische Stimme – mit einem Gespür dafür, wann man Präsenz zeigt und wann man den Sound für sich sprechen lässt.

Aktuell arbeitet die Band an ihrem ersten Studioalbum, aber live spürt man jetzt schon, wo die Reise hingeht.
Wer Clinical Riot live erlebt, bekommt schon jetzt die volle Ladung injiziert – laut, roh und ungefiltert.

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